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	<title>Unser Steigerwald e.V.</title>
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	<description>Naturpark Steigerwald: Ein Kleinod erhalten!</description>
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		<title>„Eine Sternstunde im Steigerwald“</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Apr 2012 17:29:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Siegfried Ständecke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienecho]]></category>
		<category><![CDATA[Newsletter]]></category>
		<category><![CDATA[a - Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[. Trägerverein Zentrum-Nachhaltigkeit-Wald gegründet – Großer Zuspruch von Kommunen und Fördermitgliedern Oskar Ebert, Bürgermeister von Rauhenebrach und frisch gewählter zweiter Vorsitzender des Trägervereins für das „Zentrum-Nachhaltigkeit-Wald“ (ZNW) im Steigerwald in Handthal, bezeichnete es als eine „Sternstunde im Steigerwald“. In Verbindung mit dem geplanten Baumwipfelpfad in Ebrach „wird eine ganze Region zusammenstehen, der Geist von Oberschwarzach [...]]]></description>
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<div id="detailText">
<h2>.</h2>
<h2>Trägerverein Zentrum-Nachhaltigkeit-Wald gegründet –</h2>
<h2>Großer Zuspruch von Kommunen und Fördermitgliedern</h2>
<p>Oskar Ebert, Bürgermeister von Rauhenebrach und frisch gewählter  zweiter Vorsitzender des Trägervereins für das  „Zentrum-Nachhaltigkeit-Wald“ (ZNW) im Steigerwald in Handthal,  bezeichnete es als eine „Sternstunde im Steigerwald“. In Verbindung mit  dem geplanten Baumwipfelpfad in Ebrach „wird eine ganze Region  zusammenstehen, der Geist von Oberschwarzach wird als positiver Geist  durch den Steigerwald ziehen“. Mit großem Zuspruch von Gemeinden,  Landkreisen und Fördermitgliedern war kurz zuvor der Trägerverein im  Sebastiani-Haus in Oberschwarzach gegründet und eine Vereinbarung zu  Betrieb und Unterhalt des Zentrums mit dem Freistaat als Bauherrn  unterzeichnet worden.</p>
<p>Der erste Vorsitzende des neu gegründeten Vereins, Schweinfurts  Landrat Harald Leitherer und der regionale Projektleiter Stephan  Thierfelder vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF)  Schweinfurt sehen im Verlauf der Veranstaltung ein klares Signal: „Das  große Interesse an der Versammlung und die Bereitschaft, sich im  Trägerverein zu engagieren, zeigen, dass die Region hinter dem Projekt  steht und die Beteiligten die regionale Entwicklung gemeinsam  voranbringen wollen.“</p>
<p>Die Gründungsmitglieder ermächtigten den Vorstand, mit dem Freistaat  Bayern als Bauherrn eine Vereinbarung zur Übernahme von Betrieb und  Unterhalt des ZNW abzuschließen. Dafür sind jährlich 375000 Euro  veranschlagt. Den Löwenanteil davon, nämlich die Personalkosten von  300000 Euro, trägt der Staat, den Rest übernehmen die ordentlichen  Mitglieder.</p>
<p>Für den zweiten, dann öffentlichen Teil waren auch interessierte  Bürger sowie Vertreter von Verbänden und Vereinen zugelassen. Sie  erfuhren die Ziele des Trägervereins, den Stand der Planungen und die  Möglichkeiten der regionalen Beteiligung. Außerdem ermunterte  Thierfelder sie, als Fördermitglied beizutreten und damit den  Trägerverein finanziell zu unterstützen. Die Mitgliedschaft kostet für  juristische Personen (zum Beispiel Gemeinden) 120 Euro pro Jahr, für  normale Personen 30 Euro. Kinder und Jugendliche zahlen 10 Euro.  Außerdem können sie sich in die Arbeit des ZNW aktiv einzubringen, sagte  Thierfelder.</p>
<p>„Gedacht ist zum Beispiel daran, dass Sie sich in künftigen  Arbeitskreisen zu Themen wie Dauer- und Wechselausstellungen,  Veranstaltungsreihen oder Projekten im Außengelände und im Wald wie  Erlebnistage und Führungen einbringen können“, sagte er. Zielgruppe sind  Schüler- und Jugendgruppen, Fachleute wie etwa Waldbesitzer, Bürger,  Verbände, Vereine und Verwaltungen und natürlich die Touristen. Damit  auch die richtigen Leute an der richtigen Stelle sitzen, wird es einen  Beirat geben mit den entsprechenden Fachleuten, die nach Pfingsten in  der konstituierenden Sitzung des Vorstandes berufen werden. Gesucht  werden anerkannte Persönlichkeiten etwa aus den Bereichen Wald- und  Grundbesitz, Wirtschaft, Tourismus, Natur- und Umweltschutz,  Wissenschaft sowie Schul- und Umweltbildung. Vorschläge können bis 20.  Mai 2012 an das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten  Schweinfurt übermittelt werden.</p>
<p>Weiterführende Informationen zum Zentrum-Nachhaltigkeit-Wald und zum Trägerverein finden sich unter <a href="http://www.aelf-sw.bayern.de/" target="_blank">www.aelf-sw.bayern.de</a> in der Rubrik Aktuelles. Auskunft geben außerdem Stephan Thierfelder  und Andreas Leyrer vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in  Schweinfurt, Tel. (0 97 21) 20 98 53.</p>
<h4>24 Gründungsmitglieder</h4>
<p>Unter den 24 Gründungsmitgliedern des Trägervereins sind die  Landkreise Schweinfurt, Haßberge, Bamberg und Kitzingen sowie die  Kommunen Oberschwarzach, Bad Windsheim, Gerolzhofen, Iphofen,  Scheinfeld, Baudenbach, Burgwindheim, Ebrach, Geiselwind,  Vestenbergsgreuth, Dingolshausen, Donnersdorf, Frankenwinheim, Michelau  im Steigerwald, Oberaurach, Rauhenebrach, Schönbrunn und  Viereth-Trunstadt sowie die Bayerische Forstverwaltung und die  Bayerischen Staatsforsten.</p>
<p>Rund 40 Vertreter von Gemeinden, Landkreisen, Bayerischen  Staatsforsten und Bayerischer Forstverwaltung waren zum  nicht-öffentlichen Teil der Gründungsversammlung in das Sebastiani-Haus  gekommen. Sie sind die ordentlichen Mitglieder, und nur sie wählen für  jeweils drei Jahre den Vorstand. Als erste Amtshandlung beschlossen sie  einstimmig die gemeinsam erarbeitete Satzung und wählten den  zwölfköpfigen Vorstand des Vereins. Vorsitzender ist der amtierende  Landrat des Kreises Schweinfurt, aktuell Harald Leitherer. Als zweiter  Vorsitzender wurde Oskar Ebert, Gemeinde Rauhenebrach, gewählt, als  Schriftführer Stephan Thierfelder vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft  und Forsten (AELF), als Kassier Ulrich Mergner vom Forstbetrieb Ebrach.  Sie gehören von Amts wegen ebenso zur Vorstandschaft wie der  Bürgermeister von Oberschwarzach, Josef Radler. Den Vorstand  komplettieren MdL Gerhard Eck (Gemeinde Donnersdorf), Max-Dieter  Schneider (Markt Ebrach), Claus Seifert (Stadt Scheinfeld), Thomas  Sechser (Gemeinde Oberaurach), Ernst Nickel (Markt Geiselwind), Lothar  Zachmann (Gemeinde Dingolshausen) und Heinrich Thaler (Burgwindheim).</p>
</div>
</div>
<p>Guido Chulec, MainPost</p>
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		<title>Rechnungsprüfung im Nationalpark Bayerischer Wald stellt Defizite fest</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Mar 2012 09:06:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Siegfried Ständecke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gewerbe und Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[a - Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[.Wir haben immer wieder argumentiert, dass der Schutzstatus eines Nationalparks keine Ausgeglichenheit von Ökonomie und Ökologie zulässt und dass eine staatliche Verwaltung eher kein Garant für ökonomische Prozesse ist. Der Rechnungsprüfungsbericht des Bay. Obersten Rechnungshof vom 27.03.12 gibt unseren Befürchtungen Recht &#8211; lesen Sie selbst: Optimierungspotenziale im Nationalpark Bayerischer Wald &#8211; Jahresbericht 2012 &#8211; Kurzzusammenfassung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>.Wir haben immer wieder argumentiert, dass der Schutzstatus eines Nationalparks keine Ausgeglichenheit von Ökonomie und Ökologie zulässt und dass eine staatliche Verwaltung eher kein Garant für ökonomische Prozesse ist. Der Rechnungsprüfungsbericht des Bay. Obersten Rechnungshof vom 27.03.12 gibt unseren Befürchtungen Recht &#8211; lesen Sie selbst:</p>
<p>Optimierungspotenziale im Nationalpark Bayerischer Wald &#8211; Jahresbericht 2012 &#8211; Kurzzusammenfassung</p>
<p><em><strong>Der Bayerische Wald &#8211; ein Ökosystem eigener Art</strong></em><br />
<em>Der Nationalpark Bayerischer Wald ist der erste Nationalpark und bildet mit seinem tschechischen Nachbarn Sumava das größte Waldschutzgebiet Mitteleuropas. Bei der Verwaltung des Nationalparks gibt es allerdings vielfältige Defizite.<br />
o fehlen oft klare Ziele für das Management und es gibt keine Indikatoren dafür, ob die Ziele erreicht wurden. Die Nationalparkverwaltung betreibt ein defizitäres Jugendwaldheim, vernachlässigt die Überwachung von Forschungsprojekten und trägt unnötige Risiken beim Betrieb eines Baumwipfelpfads, Pachtverträge sollte sie aktualisieren und ihre Ranger vor allem dann einsetzen, wenn sie gebraucht werden, nämlich am Wochenende. Kritisch sieht der ORH auch, dass die Mehreinnahmen aus dem Holzverkauf nicht in den allgemeinen Haushalt geflossen sind. Dabei handelte es sich von 2006 bis 2009 immerhin um rd. 9 Mio. €, über deren Verwendung der Landtag und nicht die Nationalparkverwaltung entscheiden sollte.</em></p>
<p>Soweit der Kurzbericht, wer die gesamten Feststellungen lesen will, kann dies auf der Homepage des <a href="http://www.orh.bayern.de/berichte/jahresberichte/aktuell/jahresbericht-2012/wirtschaftlichkeit/722-tnr-16-optimierungspotenziale-beim-nationalpark-bayerischer-wald.html" target="_blank">Bayerischen Obersten Rechnungshof</a><br />
einsehen.</p>
<p>diskutieren Sie in facebook: unser steigerwald</p>
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		<title>Wie sich die Argumente gleichen</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Mar 2012 13:01:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Siegfried Ständecke</dc:creator>
				<category><![CDATA[a - Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[. Im Nordschwarzwald wehrt man sich aus den selben Gründen wie im Steigerwald gegen die Einrichtung eines Nationalparks. Auf der Internetseite von &#8220;Unser Nordschwarzwald&#8221; sind die Argumente sehr anschaulich zusammengefasst.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>.</p>
<p>Im Nordschwarzwald wehrt man sich aus den selben Gründen wie im Steigerwald gegen die Einrichtung eines Nationalparks.</p>
<p>Auf der Internetseite von <a title="Unser Nordschwarzwald" href="http://www.unser-nordschwarzwald.de/" target="_blank">&#8220;Unser Nordschwarzwald&#8221;</a> sind die Argumente sehr anschaulich zusammengefasst.</p>
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		<title>Tag des Denkmals</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Mar 2012 11:52:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Siegfried Ständecke</dc:creator>
				<category><![CDATA[a - Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[. Am 9. September 2012, der &#8220;Tag des offenen Denkmals&#8221; steht ganz unter dem Motto &#8220;Denkmäler aus Holz&#8221; Das ist eine gute Gelegenheit, die große Bedeutung des nachhaltigen Baustoffs Holz darzustellen. Melden Sie bitte geeignete Denkmäler ihrem Landratsamt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>.</p>
<p><strong>Am 9. September 2012, der &#8220;Tag des offenen Denkmals&#8221; steht ganz unter dem Motto<a href="http://tag-des-offenen-denkmals.de/thema/2012_2.html#4" target="_blank"> &#8220;Denkmäler aus Holz&#8221;</a></strong></p>
<p><strong>Das ist eine gute Gelegenheit, die große Bedeutung des nachhaltigen Baustoffs Holz darzustellen.</strong></p>
<p><strong>Melden Sie bitte geeignete Denkmäler ihrem Landratsamt.</strong></p>
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		<title>Zentrum Nachhaltigkeit Wald</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Mar 2012 19:09:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Siegfried Ständecke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entwicklungskonzepte in der Region Steigerwald]]></category>
		<category><![CDATA[Forstwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Medienecho]]></category>
		<category><![CDATA[Termine und Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Vereinsnachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[a - Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[. Satzung und Gründungstermin für Trägerverein „Zentrum Nachhaltigkeit Wald“ stehen Am 20. April um 20 Uhr soll in Oberschwarzach im Sebastiani-Haus der Trägerverein für das neue „Zentrum Nachhaltigkeit Wald“ (ZNW) gegründet werden, das der Freistaat Bayern für drei Millionen Euro errichtet. Das teilt das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Schweinfurt mit. Vorab hat [...]]]></description>
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<div id="detailText">.</div>
<div>Satzung und Gründungstermin für Trägerverein „Zentrum Nachhaltigkeit Wald“ stehen</div>
<div id="detailText">
<p>Am 20. April um 20 Uhr soll in Oberschwarzach im Sebastiani-Haus der Trägerverein für das neue „Zentrum Nachhaltigkeit Wald“ (ZNW) gegründet werden, das der Freistaat Bayern für drei Millionen Euro errichtet. Das teilt das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Schweinfurt mit. Vorab hat der Kreisausschuss am Montag den Beitritt des Landkreises Haßberge einstimmig beschlossen.</p>
<p>Noch im Jahr 2013 sollen erlebnisreiche Waldführungen, Ausstellungen und Informationsangebote am ZNW in Handthal den Begriff Nachhaltigkeit mit Leben füllen. Nachhaltige Waldbewirtschaftung, Holzverwendung sowie der Natur- und Artenschutz im Steigerwald bilden dabei die erleb- und begreifbaren Anschauungsobjekte vor Ort.</p>
<p>Laut dem inzwischen ausgearbeiteten Satzungsentwurf, der der Redaktion vorliegt, wird im neuen, gemeinnützigen Verein zwischen ordentlichen Mitgliedern und Fördermitgliedern unterschieden. Ordentliche Vereinsmitglieder im Sinne der Satzung sind:</p>
<p>• Gebietskörperschaft, also Kommunen, Landkreise, Bezirke und kommunale Verbände, • das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Schweinfurt und • der Forstbetrieb Ebrach der Bayerischen Staatsforsten.</p>
<p>Das Amt und der Forstbetrieb sind geborene ordentliche Mitglieder des Vereins. Vereine und Verbände, zum Beispiel der Bund Naturschutz, können also keine ordentlichen Mitglieder im Verein werden – sondern nur Fördermitglieder. Die Satzung definiert diese so: „Fördermitglieder sind natürliche und juristische Personen, die sich zu den Zielen des Vereins bekennen und den Verein finanziell und ideell unterstützen.“</p>
<h4>Staat trägt Löwenanteil</h4>
<p>Für Betrieb und Unterhalt des neuen Zentrums sind jährlich 375 000 Euro veranschlagt. Den Löwenanteil, Personalkosten von 300 000 Euro, trägt der Staat. Den Rest sollen im Wesentlichen die ordentlichen Mitglieder übernehmen. Für den Haßbergkreis soll der Beitrag 3500 Euro betragen. Gemeinsam mit den Fördermitgliedern will man im Trägerverein die regionale Beteiligung und attraktive Programmgestaltung am ZNW gewährleisten.</p>
<p>Der Verein wird von einem maximal zehnköpfigen Vorstand geführt. Neben dem Vorsitzenden, seinem Stellvertreter, dem Kassier und Schriftführer können bis zu sechs weitere Vorstandsmitglieder gewählt werden. Je ein Vertreter des Landkreises Schweinfurt, der Marktgemeinde Oberschwarzach, der Bayerischen Forstverwaltung und der Bayerischen Staatsforsten sind als Vorstandsmitglieder zwingend gesetzt. Vorsitzender des Vereins ist kraft seines Amtes der jeweilige Landrat des Landkreises Schweinfurt.</p>
<p>Neben dem Vorstand wird es einen Beirat geben, dem Personen angehören, die der Vorstand dazu beruft. Es sollen laut Satzung Personen sein, „die durch Ansehen, ihre Sachkunde oder ihren Rat den Verein bei der Erfüllung seiner Aufgaben beraten“. Die Mitgliederversammlung kann der Vorstandschaft dafür Vorschläge unterbreiten.</p>
<h4>Zwei Landkreise bisher dabei</h4>
<p>„Zur Gründungsversammlung des Trägervereins sind alle Bürger und gesellschaftlichen Gruppierungen eingeladen – von Waldbesitzern über Wirtschaftsvertreter bis hin zu Naturschutzverbänden“, heißt es in der Einladung. Sie können sich – nach vorheriger offizieller Vereinsgründung durch die ordentlichen Mitglieder – dann über die Ziele des Trägervereins und den Stand der Planungen informieren. Die Veranstaltung im Sebastiani-Haus biete zudem die erste Möglichkeit, dem Trägerverein als Fördermitglied beizutreten und sich somit aktiv in den Verein einzubringen.</p>
<p>Die Landkreise Schweinfurt und Bamberg haben bereits beschlossen, Mitglied im Trägerverein zu werden. Kitzingen hat die Entscheidung vertagt, Neustadt/Aisch hat sich noch nicht geäußert. Der Kreisausschuss des Haßbergkreises hat mit seiner Zustimmung zum Beitritt in den Trägerverein allerdings die Bedingung verknüpft, dass das kreiseigene Umweltbildungszentrum in Oberschleichach in das Bildungsangebot des ZNW in Handthal integriert wird.</p>
<p>Infos zur Gründungsversammlung und zum Projekt erteilen Stephan Thierfelder und Andreas Leyrer vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Schweinfurt, Tel. (0 97 21) 20 98 53.</p>
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<div>Von Klaus Vogt und Michael Mösslein</div>
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		<title>Greenpeace diffamiert Generationen von bayerischen Waldbesitzern</title>
		<link>http://www.unser-steigerwald.de/blog/2012/greenpeace-diffamiert-generationen-von-bayerischen-waldbesitzern/</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 14:55:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Siegfried Ständecke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommentare & Reaktionen]]></category>
		<category><![CDATA[Medienecho]]></category>
		<category><![CDATA[Newsletter]]></category>
		<category><![CDATA[a - Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[gegnerische Pressemeldungen]]></category>

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		<description><![CDATA[. „Bald ausgeBUCHt?“ – Mit Greenpeace geht es schneller als Sie denken! München, 02. Februar 2012 – Mit einer Protestaktion will Greenpeace über 140-jährige Buchenwälder unter Schutz stellen und die Waldbesitzer für die Schaffung dieser Wälder bestrafen. Bayerns Waldbesitzer haben in jahrzehntelanger, verantwortungsvoller Pflege Buchenwälder geschaffen, die heute zu den wertvollsten in Europa zählen. Generationen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>.</p>
<p>„Bald ausgeBUCHt?“ – Mit Greenpeace geht es schneller als Sie denken!</p>
<p>München, 02. Februar 2012 – Mit einer Protestaktion will Greenpeace über 140-jährige Buchenwälder unter Schutz stellen und die Waldbesitzer für die Schaffung dieser Wälder bestrafen. Bayerns Waldbesitzer haben in jahrzehntelanger, verantwortungsvoller Pflege Buchenwälder geschaffen, die heute zu den wertvollsten in Europa zählen. Generationen von privaten und kommunalen Waldbesitzern sowie der Freistaat Bayern haben bewiesen, dass sie der großen gesellschaftlichen Verantwortung hinsichtlich ihrer Wälder gerecht geworden sind. Der von Greenpeace geforderte Einschlagsstopp in älteren Buchenwäldern und das Ziel, die Wälder vor Ihren Eigentümern „retten“ zu wollen, ist anmaßend, ignorant und haltlos.</p>
<p>Urwälder gibt es in Deutschland schon lange nicht mehr. Alle unsere Wälder sind durch die Pflege und Bewirtschaftung von Waldbesitzern und Förstern geschaffen und für die kommenden Generationen erhalten worden. Das gilt auch für die bayerischen Buchenwälder, die Greenpeace als schützenswert und von der Vernichtung bedroht sieht.<br />
Die heimische Forstwirtschaft, die weltweit als vorbildlich anerkannt wird, hat es geschafft, in einem dicht besiedelten Land mit riesigem Verkehrsnetz, mit gewaltigem Energiebedarf, durch nachhaltige Bewirtschaftung den Wald zu vermehren. Förster und Waldbesitzer versuchen, ohne Bevormundung durch selbsternannte Naturschützer, den Wald für die drohenden Klimaänderungen umzugestalten. Ein Nutzungsverbot für alte Buchen- oder Laubwälder hilft hier nicht weiter. Es führt eher dazu, dass alte  Bäume vor Erreichen der Unterschutzstellungsgrenze abgesägt werden. Es würde auch dazu führen, dass private und kommunale Waldbesitzer keine Eichen und Buchen mehr pflanzen, weil sie damit rechnen müssen, dass sie die Bestände, die sie über drei bis vier Menschengenerationen ohne Profit und Gewinne nach der Pflanzung pflegen müssen, ab einem bestimmten Alter nicht mehr ernten dürfen.  Das ganze wäre kontraproduktiv und würde die bisherige positive Entwicklung stoppen.</p>
<p>Klimaschutz nur mit nachhaltiger Waldbewirtschaftung<br />
Greenpeace glaubt mit dieser Aktion das Klima zu retten. Dabei ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass nur nachhaltig bewirtschaftete Wälder dem Klimaschutz wirklich helfen. Sie sind nicht nur CO2-neutral, sondern können große Mengen des klimaschädlichen Treibhausgases speichern. Gleichzeitig sind sie viel besser an den Klimawandel angepasst.</p>
<p>Waldbesitzer zerstören nicht, was sie und ihre Vorfahren aufgebaut haben<br />
Wenn es nach Greenpeace ginge, sollen Waldbesitzer Opfer des eigenen Nachhaltigkeitsbestrebens und für eine seit Generationen verantwortungsvolle Waldbewirtschaftung bestraft werden. Waldbesitzer zerstören ihre Lebensgrundlage nicht. Ganz im Gegenteil, das von der Forstwirtschaft erfundene Prinzip der Nachhaltigkeit ist ihnen heilig. Dies zeigt auch die Bundeswaldinventur II, 2002: In Bayern gibt es einen Vorratsanstieg über alle Baumarten in Höhe von knapp 23%, bei der Buche sogar von 48%. Bei den Eichen und Buchen ist der Anteil von Beständen, die älter als 140 Jahre sind, sogar um fast 30 % angewachsen. Darüber hinaus setzen viele Waldbauern in Zeiten des Klimawandels vermehrt auf die Buche.</p>
<p>Greenpeace-Aktion entbehrt jeglicher Tatsachen<br />
Die von Greenpeace befeuerte Buchen-Diskussion entbehrt jeglicher Tatsachen. Den Bürgern in Deutschland die Verhältnisse in Amazonien als vorbildlich zu präsentieren ist geradezu absurd, nur, weil man dort in einem extrem dünn besiedelten Gebiet auf dem Papier 30% des Waldes unter Schutz stellt. Gleichzeitig werden dort tagtäglich Ureinwohner aus ihrem angestammten Lebensraum vertrieben und ihr Wald zerstört. Jährlich wird dort eine Waldfläche von der Größe der Bundesrepublik zerstört.</p>
<p>Anscheinend ist Greenpeace weniger an tatsächlichen Fakten zum (Buchen-)Wald interessiert als an einer spendenbefeuernden Meinungsmache. „Der Wald befindet sich in Bayern in guten Händen. Unsere vielen wertvollen Waldbestände sind dafür der beste Beweis. Selbsternannte Retter, die anscheinend in erster Linie an Aufmerksamkeit und Meinungsmache und weniger an den Fakten interessiert sind, kann der Wald in Bayern gut verzichten“, so Sepp Spann, Präsident des Bayerischen Waldbesitzerverbandes.<br />
Gleichzeitig setzt Spann auf den gesunden Menschenverstand: „Die Bevölkerung sollte selbst entscheiden, ob sie weiterhin unsere vielfältigen Wälder nutzen möchte oder auf zukunftsfähige Wälder, die auch weiterhin alle Funktionen erfüllen können, verzichtet und die Zerstörung in den Tropen und borealen Zonen unterstützen möchte.“</p>
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		<title>Zum Jahresabschluss 2011</title>
		<link>http://www.unser-steigerwald.de/blog/2011/1051/</link>
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		<pubDate>Sat, 31 Dec 2011 14:32:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Siegfried Ständecke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Newsletter]]></category>
		<category><![CDATA[Vereinsnachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[a - Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.unser-steigerwald.de/blog/?p=1051</guid>
		<description><![CDATA[. Liebe Freunde des Steigerwalds! Im Namen der Vorstandschaft, darf ich mich ganz herzlich bedanken für Ihr Interesse und Ihre Unterstützung im vergangenen Jahr. Wir wünschen allen Mitgliedern einen guten Rutsch ins Neue Jahr, Glück, Gesundheit und Zufriedenheit! Alles ist im Wandel, nicht nur das Weltklima, auch unsere Gesellschaft ändert sich zunehmend rasant. Wenn wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>.</p>
<p>Liebe Freunde des Steigerwalds!</p>
<p>Im Namen der Vorstandschaft, darf ich mich ganz herzlich bedanken für Ihr Interesse und Ihre Unterstützung im vergangenen Jahr.<br />
Wir wünschen allen Mitgliedern einen guten Rutsch ins Neue Jahr, Glück, Gesundheit und Zufriedenheit!<br />
<a href="http://www.unser-steigerwald.de/blog/wp-content/uploads/2011/05/Logo-NachH.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-912" title="Logo NachH" src="http://www.unser-steigerwald.de/blog/wp-content/uploads/2011/05/Logo-NachH.jpg" alt="" width="200" height="238" /></a><br />
Alles ist im Wandel, nicht nur das Weltklima, auch unsere Gesellschaft ändert sich zunehmend rasant. Wenn wir die Entwicklung der Mitteilungs- und Verständigungsmöglichkeiten betrachten, kann es einem manchmal schwindelig werden. Manch einer möchte an dem Kommunikationsstress nicht mitwirken. Und das ist nur allzu verständlich. Andererseits hätten wir ohne Nutzung dieser Möglichkeiten (Internet, Mail-Verkehr, Facebook, Newsletter, Leserbriefe uvm.) keine Chance gehabt, uns auf politischer und gesellschaftlicher Ebene Gehör zu verschaffen. Deswegen möchte ich Sie bitten, melden Sie sich auf allen möglichen Wegen weiterhin eifrig zu Wort. Auch wenn es lästig ist, immer wieder gegen die selben Behauptungen argumentieren zu müssen &#8211; unsere Gegner werden nicht nachlassen, mit diesem Vorgehen politisch Stimmung zu machen.</p>
<p>Noch im Januar 2012 soll ein Trägerverein für das Haus der Nachhaltigkeit in Handthal gegründet werden. Die Initiative liegt diesbezüglich hauptsächlich beim Bay. Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Noch wichtiger wird es sein, dass auch auf kommunaler Ebene dargestellt wird, wie wir im Steigerwald &#8220;Nachhaltigkeit&#8221; leben. Wie es da weiter geht, zeichnet sich noch nicht so genau ab. Da ist von allen Akteuren &#8211; Bürger/innen, Vereinen, Gemeinderäten, Bürgermeistern, Kreisräten und Landräten &#8211; Interesse und Initiative gefragt. Erst wenn sich tatsächlich eine &#8220;Region der Nachhaltigkeit&#8221; etabliert hat, werden wir vor dem Nationalpark-Unsinn sicher sein.<br />
In diesem Sinne bleibt noch viel zu tun! Wir, unser Verein &#8220;Unser Steigerwald e.V.&#8221;, wollen uns weiterhin für unsere Region stark machen. Bleiben Sie uns treu!</p>
<p>i.A. der Vorstandschaft<br />
Siegfried Ständecke<br />
Schriftführer</p>
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		<title>Mythos „Schaufelbuche“</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Dec 2011 17:12:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Siegfried Ständecke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gewerbe und Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[a - Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[. Die zur Herstellung von Schaufeln begehrten – Bäume waren einst der Stolz des nördlichen Steigerwaldes Die Hauptholzart des Steigerwaldes, früher sprach man vom „Brotbaum“, war und ist die Buche. Durch sie ist er weit über Deutschland hinaus berühmt geworden, denn sie erreicht zum Teil die stolze Höhe von über 30 Meter und ist von [...]]]></description>
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<p><strong>Die zur Herstellung von Schaufeln begehrten – Bäume waren einst der Stolz des nördlichen Steigerwaldes</strong></p>
<p>Die Hauptholzart des Steigerwaldes, früher sprach man vom „Brotbaum“, war und ist die Buche. Durch sie ist er weit über Deutschland hinaus berühmt geworden, denn sie erreicht zum Teil die stolze Höhe von über 30 Meter und ist von hervorragender Qualität. Zudem zählt die Rotbuche (Fagus silvatica) mit ihrem silbergrauen, wie eine Säule dem Himmel emporstrebendem Stamm zu den schönsten Waldbäumen der fränkischen Heimat.</p>
<p>Naturgemäß ist der Steigerwald ein Laubholzgebiet und dieser Waldtyp ist erhalten geblieben. Und auch wenn die alten Buchen seltener geworden sind, weiß man die hier herrschende biologische Vielfalt an Laubbäumen zu schätzen.</p>
<p>Nicht vergessen sind vor allem die mächtigen Altbuchen, die noch bis nach 1960 ihre Kronen gegen den Himmel streckten, und die Bezeichnung „Schaufelbuchen“ führten. Keine genaueren Vorstellungen bestehen allerdings selbst im Steigerwald vielfach mehr darüber, was sich hinter diesem Begriff verbirgt.</p>
<p>Name von Verwendung abgeleitet<br />
Wer denkt heute noch daran, dass die höchsten und stärksten Buchen den Namen von ihrer Verwendung ableiten? Denn zur Herstellung von Schaufeln waren sie sehr begehrt. Auch heute noch können diese aus dem Steigerwald bezogen werden. Benutzt werden sie in Brauereien, Mälzereien und Bäckereien, weil sie die Körner im Gegensatz zu den Metallschaufeln nicht beschädigen.</p>
<p>Früher, als die Schaufeln mit Stiel aus einem Stück hergestellt wurden, benötigte man große Buchen. Schaufelbuchen setzten deshalb ein hohes Alter voraus, das heißt sie mussten über 200 Jahre alt sein.</p>
<p>Doch seit Ausbreitung der Landwirtschaft hatte der Wald unter Rodungen und dem starken Holzverbrauch durch die zunehmende Bevölkerung stark gelitten. Als besonders schädlich erwiesen sich die Köhlerei, die Glasherstellung, der Brennholzbedarf, die durch Kriegsnot aufgekommene Streunutzung und die Waldweide. Die Regierungen mussten deshalb den Holzverbrauch einschränken.</p>
<p>Die Waldordnung von 1721<br />
Als der für den westlichen Steigerwald zuständige Fürstbischof erließ Johann Philipp Franz von Schönborn 1721 eine grundlegende Waldordnung. Dies geschah somit lange vor der Einführung der Forstwissenschaft durch Heinrich Cotta (1763-1844) an der Forstlehranstalt im thüringischen Zillbach.</p>
<p>Trotz der Kriege mit ihren schrecklichen Folgen entwickelte sich im Steigerwald bald ein ausgedehnter Rotbuchenwald mit einer vielfältigen Pflanzen- und Tierwelt von herausragender Bedeutung. Die vorhandenen Bestände wurden ausschließlich natürlich verjüngt, das heißt die vorhandenen Stämme warfen ihre Samen ab oder wurden „auf Stock gesetzt“, also bis auf den Stock zurückgeschnitten und zum Stockausschlag gezwungen. So ging aus ihnen wieder eine neue Baumgeneration hervor.</p>
<p>Noch bis nach dem Zweiten Weltkrieg konnte reichlich Buchen-Starkholz aus den ehemaligen Forstamtsbezirken Fabrikschleichach und Hundelshausen auf den Markt gebracht werden, mit dem auch gute Preise zu erzielten waren.</p>
<p>Beeindruckende Laubmischwälder<br />
Besonderen Eindruck hinterließen die Mischwälder mit eingesprengten anderen Laubholzarten und Unterholz. Vor allem am Westanstieg kamen neben der Buche ausgedehnte Eichenwälder vor, die mit Kiefer, Kirsche, Elsbeere, Speierling oder Feldahorn durchsetzt waren.</p>
<p>Die Durchmischung mit Nadelhölzern erfolgte langsam und zögernd nur dort, wo das Wirtschaftsziel nicht erreicht wurde, also etwa da, wo die Laubholzverjüngung gescheitert war.</p>
<p>Bei der Verjüngung der mächtigen Buchen ließ man die geradwüchsigen Bäume durch sorgfältige Auswahl beim Markieren – sogar noch in den ersten Jahren des Zweiten Weltkriegs – ein möglichst hohes Alter erreichen. Hier konnte sich der begehrte Rohstoff für die ansässige Holzindustrie besonders gut entwickeln.</p>
<p>Unvergessen bleibt mancher schöne „Waldesdom“ mit einem reich verzierten gewölbten Blätterdach. Hierfür steht allen voran die Abteilung „Kleinengelein“ im früheren Forstamt Hundelshausen.</p>
<p>Ein altes Gewerbe im Steigerwald<br />
Schaufelmacher ist ein altes Gewerbe im Steigerwald. Nachweisbar erfolgt die Herstellung von Holzschaufeln schon seit 1870 in Neuschleichach, südlich von Zeil am Main, bei der Firma Kronewitter. Daneben fertigt der Betrieb Werkzeug- und Gerätestiele, Holzrechen und Kuchenbretter an. Sonst gibt es nur wenige Unternehmen, die dieses alte Gewerbe noch ausüben.</p>
<p>Sehr aufwändig war es, eine Buchenschaufel mit Stiel aus einem Stück herzustellen, denn der Kern eines Stammes ist nicht verwendbar. Zudem darf die Holzfaserung nicht senkrecht zum Schaufelblatt stehen. Um den Abfall zu reduzieren und unnötige Holzverluste zu vermeiden, werden Schaufelteller und Stiel heute einzeln angefertigt und dann zusammengefügt.</p>
<p>Wo die benötigten hochwertigen Altbuchen besonders gediehen, zeigen die noch bei der Firma Kronewitter erhaltenen Abgabescheine. Danach kam ein großer Teil der Stämme aus dem von Richard Meidel von 1933 bis 1960 geleiteten ehemaligen Forstamt Hundelshausen (Anmerkung der Redaktion: Es handelt sich um den Vater des Autors). Genannt werden unter anderen die Waldorte Bachrangen, Dreibrunnknuck, Heidenfelder Rangen, Heuscheuer und Kleinengelein.</p>
<p>Ein Brief Richard Meidels vom 4. Februar 1931 zeigt ferner, dass die Firma Kronewitter mit dem Forstmeister schon zu der Zeit in Verbindung stand, als er noch an der Forstamtsaußenstelle Gramschatz beschäftigt war.</p>
<p>Gewinnugn einer Buchenschaufel<br />
In einem Bericht über einen Lehrausflug des Deutschen Forstvereins in das Forstamt Hundelshausen aus dem Jahr 1935 ist festgehalten, wie aus einem großen Stamm an der Zigeunerhütte nördlich von Geusfeld bei der Mittagsrast eine Schaufel ohne den Einsatz von Maschinen hergestellt wurde.</p>
<p>Wir zitieren: „Die Schaufelbuche soll mindestens 75 Zentimeter stark sein; je stärker sie ist, desto breiter können die Schaufeln gearbeitet werden. Man sägt die Buche zunächst in Schaufellängen (etwa 1,40 Meter lange Stücke, so genannte Bloche) und spaltet diese Bloche auf den Kern in ziemlich dünne Scheite. Nun wird die Schaufel einschließlich Stiel nach Schablone mit einem Farbstift auf das Scheit aufgezeichnet, dann werden zwei kleine Sägeschnitte nach der Stelle geführt, wo der Stiel in das Blatt mündet, und dann wird sowohl der Stiel als auch das Schaufelblatt heraus gespalten. Die Kehlung der Schaufel wird mit einem Spezialmesser, dem Dechsel, herausgeschnitten.“</p>
<p>Der Verfasser des Berichts fährt fort: „Die fertigen Schaufeln werden daheim in der Räucherkammer mit Buchenholzrauch geräuchert. Dadurch erhalten sie ihre schöne rötlich-gelbe Farbe.“</p>
<p>Großer Holzabfall<br />
Was den Holzabfall anbelangt, so sei dieser sehr groß, wenn die Schaufel mit Stiel aus einem Stück geschnitzt werde, heißt es hierzu. Die Abfälle würden zwar noch zu kleineren Gegenständen verarbeitet, aber trotzdem sei die Ausbeute bedeutend größer, „wenn man die Stiele besonders arbeitet und dann anschraubt“.</p>
<p>Die Steigerwald-Schaufeln hätten zudem „den Vorteil vor denen, die im Erzgebirge hergestellt werden“, dass sie sich nicht verziehen. Weiter geht aus dem Bericht von 1935 hervor, dass zu diesem Zweck nur gut spaltbare Buche und frisch gefälltes Holz geeignet seien.</p>
<p>Hierzu folgt am Ende der mahnende Hinweis: „Der Vorrat an gut spaltbaren Starkbuchen geht stark zurück. Deshalb ist sehr haushälterisch damit umzugehen.“</p>
<p>Von Erich Meidel</p>
<p><a href="http://www.unser-steigerwald.de/blog/wp-content/uploads/2011/12/KleinEngelein-42.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1046" title="KleinEngelein (42)" src="http://www.unser-steigerwald.de/blog/wp-content/uploads/2011/12/KleinEngelein-42-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a><a href="http://www.unser-steigerwald.de/blog/wp-content/uploads/2011/12/KleinEngelein-13.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1047" title="KleinEngelein (13)" src="http://www.unser-steigerwald.de/blog/wp-content/uploads/2011/12/KleinEngelein-13-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a></p>
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		<title>„Weiger und die verweigerte Diskussion“</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Nov 2011 17:42:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Siegfried Ständecke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienecho]]></category>
		<category><![CDATA[a - Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[. Auf Einladung der Bund-Naturschutz-Kreisgruppe Schweinfurt war der Vorsitzende des Bund Naturschutz in Deutschland Dr. Hubert Weiger nach Gerolzhofen gekommen, um wieder einmal für einen Nationalpark im Steigerwald zu werben. Das ist sein gutes Recht, denn schließlich haben wir jeder hier in Deutschland das hohe Recht auf freie Meinungsäußerung. In seiner Rede „Wilde Wälder- unverzichtbar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>.</p>
<p>Auf Einladung der Bund-Naturschutz-Kreisgruppe Schweinfurt war der Vorsitzende des Bund Naturschutz in Deutschland Dr. Hubert Weiger nach Gerolzhofen gekommen, um wieder einmal für einen Nationalpark im Steigerwald zu werben.<br />
Das ist sein gutes Recht, denn schließlich haben wir jeder hier in Deutschland das hohe Recht auf freie Meinungsäußerung.<br />
In seiner Rede „Wilde Wälder- unverzichtbar für den Naturschutz“ wiederholt er seine lang bekannten Argumente für einen Nationalpark im Steigerwald.<br />
Man kann sicher geteilter Meinung sein, ob vielleicht der Artenschutz im Steigerwald besser ohne die Menschen hier sein könnte.<br />
Viele Untersuchungen zeigen jedoch, dass beides möglich sein kann.<br />
Das Argument, das ein Nationalpark auch für den Klimaschutz besser sei, verschweigt der BN inzwischen schamhaft, wurde er doch von namhaften Wissenschaftlern belehrt, dass das eindeutig falsch ist.<br />
Wenn Herr Weiger allerdings bedauert, dass die Gegner eines Nationalparks Steigerwald „nicht in eine Diskussion“ mit dem BN eintreten, dann ist das schlichtwegs falsch.<br />
Schon viele Male haben die Verantwortlichen des Vereins „Unser Steigerwald“ in den vergangenen 3 Jahren mit Vertretern des BN diskutiert.<br />
Das waren durchwegs sachliche Diskussionen und niemand hat Herrn Dr. Weiger „angeschrieen oder ausgepfiffen“.<br />
Aber es passt offensichtlich gut zum Beuteschema des BN, die Steigerwälder immer wieder zu diffamieren, sie als primitive Hinterwäldler („Steigerman“) darzustellen, die nicht in der Lage sind  Verantwortung für ihre Region und die Zukunft ihrer Region zu tragen.</p>
<p>Erst jüngst am 24. Oktober 2011 stellte sich der 2. Vorsitzende des Vereins „Unser Steigerwald“ anlässlich der Fachtagung des BN in Ebrach in der abschließenden Podiumsdiskussion den Fragen der Teilnehmer.</p>
<p>Das Grundproblem wurde auch da immer wieder sichtbar: Der BN will wohl diskutieren, aber auf alle Fälle den Nationalpark Steigerwald durchsetzen.<br />
Ins selbe Horn bläst im Übrigen auch der Bamberger Landrat Dr. Denzler, der den Steigerwald zum Weltnaturerbe machen will, „wenn es erforderlich auch mit dem Status Nationalpark“.</p>
<p>Auf eine solche Diskussion, bei der das Ergebnis aus Sicht des BN schon fest steht, kann man in der Region allerdings gerne verzichten. Da wird wieder einmal deutlich sichtbar, wie wenig den BN, aber auch einen LR Denzler wirklich die Menschen im Steigerwald und ihre Meinung interessieren.<br />
Der BN erreicht die Menschen im Steigerwald nicht, weil er sie und ihre Interessen nicht wirklich Ernst nimmt und aus ideologischen Gründen seine Ziele durchsetzen will.<br />
Wenn ein Herr Dr. Weiger dann noch behauptet, dass der BN im Fall Steigerwald „ganz bewusst auf die demokratischen Entscheidungsprozesse“ setzt, dann muss man sich schon fragen, ob da jemand Nachhilfe in Demokratie braucht.<br />
Schließlich müsste auch ein Vorsitzender eines Umweltverbandes mittlerweile wissen, dass sich 54 Kommunen, Organisationen und Verbände und die fast 4000 Mitglieder des Vereins „Unser Steigerwald“ und die überwiegende Zahl der Steigerwälder klar und demokratisch gegen einen „Nationalpark Steigerwald“ ausgesprochen haben.<br />
Ein bisschen mehr Rücksichtnahme auf die Menschen im Steigerwald und ein besseres demokratisches Verhalten stünden auch einer Organisation wie dem BN gut an.<br />
Gerhard Eck                Oskar Ebert<br />
1. Vors.                2. Vors.</p>
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		<title>Naturschutz &#8211; vom BN praktiziert</title>
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		<pubDate>Sun, 31 Jul 2011 19:54:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Siegfried Ständecke</dc:creator>
				<category><![CDATA[a - Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[. Seit dem der Bund Naturschutz im Spitalgrund in Prüßberg jedes Monat Führungen anbietet, trampeln so viele &#8221;Naturliebhaber&#8221; wie noch nie über die seltenen Pflanzen: Auf dem Foto sieht man eine vom BN geführte Gruppe von Naturliebhabern, die aus der Wiese im Naturschutzgebiet Spitalgrund herauskommen. Auf der Tafel rechts sind die vielen seltenen Pflanzen auf der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<address><strong><span style="font-family: Arial; font-size: x-small;">.</span></strong></address>
<address><strong><span style="font-family: Arial; font-size: x-small;">Seit dem der Bund Naturschutz im Spitalgrund in  Prüßberg jedes Monat Führungen anbietet, trampeln so viele &#8221;Naturliebhaber&#8221; wie  noch nie über die seltenen Pflanzen:</span></strong></address>
</div>
<div>
<address><strong><span style="font-family: Arial; font-size: x-small;">Auf dem Foto sieht man eine vom BN geführte Gruppe von Naturliebhabern, die aus der Wiese im  Naturschutzgebiet Spitalgrund herauskommen. Auf der Tafel rechts sind die vielen  seltenen Pflanzen auf der Wiese aufgeführt. Das Schild &#8220;Naturschutzgebiet&#8221; ist  in der Mitte zu sehen &#8211; gestört hat das offenbar niemanden.<br />
</span></strong></address>
</div>
<div>
<address><strong><span style="font-family: Arial; font-size: x-small;">Interessant ist, dass diese Gruppe von einem sehr aktiven BN-Funktionär geführt wurde, der über die Presse recht polemisch einen &#8220;Naturfrevel&#8221; verbreiten ließ, den ein Landwirt begangen haben soll, der dort berechtigt seinen Flurweg befuhr.</span></strong></address>
</div>
<div><span style="font-family: Arial; font-size: x-small;"><a rel="attachment wp-att-997" href="http://www.unser-steigerwald.de/blog/2011/naturschutz-vom-bn-praktiziert/schutzerschaden/"><img class="alignleft size-full wp-image-997" title="schützerSchaden" src="http://www.unser-steigerwald.de/blog/wp-content/uploads/2011/07/schützerSchaden.jpg" alt="" width="738" height="553" /></a><br />
</span></div>
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