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	<title>Unser Steigerwald e.V.</title>
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	<description>Naturpark Steigerwald: Ein Kleinod erhalten!</description>
	<pubDate>Sun, 25 Jul 2010 12:34:18 +0000</pubDate>
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		<title>Regenwald schützen - Holz nützen!</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Jul 2010 12:25:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Siegfried Ständecke</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[a - Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Professor Müller hat in seinem Vortrag erklärt, dass der Bund Naturschutz von seinen Millioneneinnahmen kaum etwas für Naturschutzprojekte ausgibt. Das wird durch einen Spenden-Test von Öko-Test (11/2002) bestätigt. Dort schloss der BUND mit &#8220;mangelhaft&#8221; ab, weil er nicht mal 20 % seiner Einnahmen für Projekte einsetzt. Es wird weiterhin kritisiert, dass die Ausgabentransparenz &#8220;ungenügend&#8221; ist. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Professor Müller hat in seinem Vortrag erklärt, dass der Bund Naturschutz von seinen Millioneneinnahmen kaum etwas für Naturschutzprojekte ausgibt. Das wird durch einen Spenden-Test von Öko-Test (11/2002) bestätigt. Dort schloss der BUND mit &#8220;mangelhaft&#8221; ab, weil er nicht mal 20 % seiner Einnahmen für Projekte einsetzt. Es wird weiterhin kritisiert, dass die Ausgabentransparenz &#8220;ungenügend&#8221; ist. Der BN ist eine Organisation mit fragwürdigen Zielen.</p>
<p>Wer den Regenwald retten will, spendet besser an die Organisation &#8220;Rettet den Regenwald&#8221;, die über 95 % ihrer Einnahmen für Projekte ausgibt.</p>
<p><strong>Wer die Erhaltung des Regenwalds unterstützen will, verwendet einheimisches Holz.</strong> Bauen mit Holz ist aktiver Klimaschutz! Die Holzforschung der Technischen Universität München veröffentlicht in einer Broschüre ihre aktuellen Erkenntnisse. In knappen Texten und verständlichen Bildern wird der Zusammenhang zwischen Klima, Wald und Bauwesen dargestellt. Prof. Wegener: &#8220;Die Wertschöpfungskette Holz mit der positiven Klimabilanz und ihrer Bedeutung für Lebensqualität ist gesamtwirtschaftlich hoch interessant. Wir haben diesen Leitfaden entwickelt, weil wir Politikern, Bauherren und Architekten Argumente an dei Hand geben wollen, um vermehrt in Holz zu bauen.&#8221;</p>
<p><a href="http://www.cluster-forstholzbayern.de">Die Broschüre können sie hier als pdf-Format downloaden: http://www.cluster-forstholzbayern.de </a></p>
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		<title>Kundgebung gegen Nationalpark Steigerwald</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Jul 2010 13:23:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Staendecke</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Medienecho]]></category>

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Artikel in der Main-Post
„Wir sind kein Monopoly-Spiel, in dem man einfach die Figuren hin und her schiebt“, das machte Oskar Ebert, zweiter Vorsitzender des Vereins „Unser Steigerwald“ am Samstag bei einer Demonstration in Ebrach deutlich. Etwa 300 Männer, Frauen und Kinder hatten sich vor dem Hotel eingefunden, in dem der Bund Naturschutz eine Tagung zum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="file:///Users/siggi/Library/Caches/TemporaryItems/moz-screenshot-3.png" alt="" /></p>
<p>Artikel in der Main-Post</p>
<p>„Wir sind kein Monopoly-Spiel, in dem man einfach die Figuren hin und her schiebt“, das machte Oskar Ebert, zweiter Vorsitzender des Vereins „Unser Steigerwald“ am Samstag bei einer Demonstration in Ebrach deutlich. Etwa 300 Männer, Frauen und Kinder hatten sich vor dem Hotel eingefunden, in dem der Bund Naturschutz eine Tagung zum Thema Nationalpark im Steigerwald veranstaltete.</p>
<p>Viele Bürgermeister aus dem Steigerwald gesellten sich zu den Demonstranten, so Robert Finster aus Frankenwinheim, Josef Radler aus Oberschwarzach, Richard Köth aus Schwanfeld und natürlich die Vorstandsmitglieder Heinrich Thaler aus Burgwindheim und Siegfried Ständecke aus Michelau. Auch Kreisrätinnen und Kreisräte aus den Kreisen Haßberge, Schweinfurt und Bamberg konnte Oskar Ebert begrüßen.</p>
<p>Dass die Proteste nötig seien, das beweise der Bayerische Wald, so Ebert, denn „dort hat der Bund Naturschutz eine ganze Region so beschädigt, dass die nur noch am Krückstock der Subvention gehen kann“. Das müsse im Steigerwald unbedingt verhindert werden. Er widersprach Landrat Günther Denzler, denn auch BUND-Vorsitzender Hubert Weiger habe bestätigt, dass es einen Status als Weltnaturerbe „nicht ohne Gegenleistung gibt“. Dies sei ein Spiel mit dem Feuer, denn beim Weltnaturerbe lege die UNESCO die Regeln fest, die örtlichen Gremien seien völlig außen vor.</p>
<p>Sehr enttäuscht zeigte sich Ebert, dass eine Diskussion mit dem Bund Naturschutz bisher immer an dessen klarer Aussage scheiterte, dass es für den BUND keine Alternative zum Nationalpark gibt. So bleibe nur die Gegenbewegung. Allerdings werde man sich vom Verein aus niemals auf das Niveau der „dümmlichen Werbeaktion Steigermän und Buche Emma herablassen“, so Ebert.</p>
<p>Mit diesen Figuren werde zwar überregional um Unterschriften für einen Nationalpark geworben, doch Siegfried Ständecke konnte aber am Samstag mitteilen, dass „Unser Steigerwald“ bereits die angestrebte Marke von 10000 Unterschriften überschritten habe – gegen den Nationalpark natürlich „und ausschließlich von Menschen aus der Region, nicht von Schauspielern in Fußgängerzonen“. Nur zwei E-Mails habe er verschickt, der Rest sei ein Selbstläufer gewesen. „Wir sammeln weiter, bis der Ministerpräsident kommt“, so der Bürgermeister von Michelau. Die Beteiligung nur weniger örtlicher Vertreter und vieler von teils sehr weit weg am Symposium im Hotel kritisierte auch Staatssekretär Gerhard Eck, der Vorsitzende des Vereins „Unser Steigerwald“, der mittlerweile rund 3 200 Mitglieder hat. Eck forderte den BUND auf, sich dort um die Natur zu kümmern, wo es echte Probleme gebe, statt in ein gut funktionierendes System im Steigerwald einzugreifen. Viele Wissenschaftler hätten mittlerweile nachgewiesen, dass die absolute Unterschutzstellung weder dem Arten- noch dem Klimaschutz dient. Ein Nationalpark sei auch keine Jobmaschine, was in bestehenden Nationalparks nachgewiesen werden könne.</p>
<p>Die Unterstützung des Bauernverbandes sicherte die Schweinfurter Kreisbäuerin und stellvertretende Bezirksbäuerin Sieglinde Fackelmann (Frankenwinheim) den Demonstranten zu.</p>
<p>Aus dem Gerolzhöfer Stadtwald berichtete Heinrich Thaler, dass man dort mit dem Buchen-Borkenkäfer zu kämpfen habe und der drohe sich im Zuge des Klimawandels zu vermehren. Er bat die Vereinsmitglieder, weiterhin aktiv gegen Fremdbestimmung zu kämpfen, denn „nachfolgende Generationen werden uns diesen Einsatz danken.“</p>
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		<title>&#8220;Alle müssen hinter Nationalparkidee stehen&#8221;</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Jul 2010 11:32:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Staendecke</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Medienecho]]></category>

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		<description><![CDATA[Pressebericht im Fränkischen Tag:
17.07.10  Von: Evi Seeger
Tagung Der &#8220;Nationalpark Steigerwald&#8221;, wenn es denn soweit käme, hätte ein Alleinstellungsmerkmal als erstes fränkisches Schutzgebiet dieser Kategorie. Ob er sich auch als &#8220;Motor für die Regionalentwicklung&#8221; eignet, war Thema einer Fachtagung des Bundes Naturschutz in Ebrach.
Die Tagung mit hochkarätigen Referenten, so dem Bund Naturschutz-Vorsitzenden Professor Hubert Weiger, Professor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Pressebericht im Fränkischen Tag:</p>
<p>17.07.10  Von: Evi Seeger<br />
Tagung Der &#8220;Nationalpark Steigerwald&#8221;, wenn es denn soweit käme, hätte ein Alleinstellungsmerkmal als erstes fränkisches Schutzgebiet dieser Kategorie. Ob er sich auch als &#8220;Motor für die Regionalentwicklung&#8221; eignet, war Thema einer Fachtagung des Bundes Naturschutz in Ebrach.</p>
<p>Die Tagung mit hochkarätigen Referenten, so dem Bund Naturschutz-Vorsitzenden Professor Hubert Weiger, Professor Hubert Job vom Würzburger Lehrstuhl für Geographie und Regionalentwicklung, Dr. Winfried Potrykus von der Bamberger Naturforschenden Gesellschaft und vielen weiteren Experten, rief natürlich auch die Nationalparkgegner auf den Plan. Rund 500, viele von ihnen im Verein &#8220;Unser Steigerwald&#8221; organisiert, demonstrierten vor dem Ebracher Tagungshotel. Vor der historischen &#8220;Remise&#8221;, dem Ort der Tagung, waren Polizisten für die Sicherheit der Teilnehmer postiert.</p>
<p>Professor Hubert Job kam in seinen vergleichenden Studien verschiedener deutscher Nationalparks zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen. Sein Fazit: Nationalparks seien kein regionalökonomischer Selbstzünder. Zur Entfaltung katalytischer Wirkungen, bedürften sie immer der Unterstützung aller Akteure. Doch &#8220;die Gesamtheit der Akteure&#8221;steht eben nicht hinter der Nationalparkidee. Professor Jobs Vorschlag, &#8220;an den Gesamtstrukturen zu arbeiten&#8221;, scheint somit nicht ganz einfach umzusetzen.<br />
Professor Hubert Weiger hält daher einen &#8220;Moderations- und Mediationsprozess&#8221; für unumgänglich. &#8220;Wir dürfen nicht mehr aufgrund von Ängsten und Besorgnis, sondern auf der Basis von Fakten agieren&#8221;, erklärte der Bund Naturschutz-Vorsitzende.<br />
Dass der Steigerwald eine Weiterentwicklung braucht, stehe außer Zweifel&#8221;, erklärte Jürgen Ulrich, der als zweiter Bürgermeister den Hausherrn, Ebrachs Bürgermeister Max Schneider vertrat. &#8220;Obwohl mittendrin, liege wir doch überall am Rande&#8221;, stellte der Kommunalpolitiker fest. Der Schlüssel zum Erfolg führe jedoch immer über die in der Region lebenden Menschen.</p>
<p><img src="file:///Users/siggi/Library/Caches/TemporaryItems/moz-screenshot.png" alt="" /></p>
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		<title>Umweltminister Markus Söder (CSU) über Nationalparke in Bayern und Ökologie als Zukunftsthema</title>
		<link>http://www.unser-steigerwald.de/blog/?p=736</link>
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		<pubDate>Sun, 18 Jul 2010 11:27:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Staendecke</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Medienecho]]></category>

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		<description><![CDATA[von Peter Issig
Welt am Sonntag: Der Nationalpark Bayerischer Wald feiert Jubiläum, er besteht seit 40 Jahren. Wann sind Sie zuletzt dort gewandert?
Markus Söder: Erst vor zwei Wochen. Der Nationalpark ist ja einer der schönsten Flecken Erde, die Bayern zu bieten hat.
Welt am Sonntag: Schön, aber auch umstritten bei der ortsansässigen Bevölkerung. Hat sich die Nationalpark-Idee [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>von Peter Issig</p>
<p>Welt am Sonntag: Der Nationalpark Bayerischer Wald feiert Jubiläum, er besteht seit 40 Jahren. Wann sind Sie zuletzt dort gewandert?<br />
Markus Söder: Erst vor zwei Wochen. Der Nationalpark ist ja einer der schönsten Flecken Erde, die Bayern zu bieten hat.</p>
<p>Welt am Sonntag: Schön, aber auch umstritten bei der ortsansässigen Bevölkerung. Hat sich die Nationalpark-Idee bewährt?</p>
<p>Söder: Ja. Es ist ein großer Schutz- und Lebensraum für Tiere und Pflanzen. Auf einem Großteil der Fläche gilt das Prinzip &#8220;Natur Natur sein lassen&#8221;. Der Nationalpark ist ein wichtiger ökologischer Rückzugsraum. Er ist aber auch zu einem starken ökonomischen Faktor geworden. Der Nationalpark hat in den vergangenen 40 Jahren wesentlich zur Stärkung der Region Bayerischer Wald beigetragen.</p>
<p>Welt am Sonntag: Touristenrummel und Nationalpark, vertragen sich diese beiden Konzepte?</p>
<p>Söder: Das &#8220;Fort Knox&#8221; Bayerns ist seine vitale Natur. In den Nationalparken wird dieser Schatz bewahrt. Die beiden bayerischen Nationalparke im Bayerischen Wald und in Berchtesgaden sorgen für eine jährliche Wertschöpfung im Tourismus von 36 Millionen Euro.</p>
<p>Welt am Sonntag: Gerade ökonomische Fragen sorgen für Ärger. Bauern und Waldbesitzer klagen wegen des Borkenkäfers und der eingeschränkten Bewirtschaftung am Rand des Nationalparks.</p>
<p>Söder: Natürlich braucht es einen sensiblen Dialog mit allen Beteiligten. Gerade für angrenzende Bauern und Waldbesitzer gibt es keine Nutzungseinschränkungen. Die Nationalparkverwaltung sorgt dafür, dass es nicht zu einem Übergreifen des Borkenkäfers auf Privatwälder kommt. Außerdem wird die Borkenkäfer-Bekämpfung wissenschaftlich begleitet. Zudem haben die Übergangsfristen für die geplante Ausweitung der Naturzonen für große Akzeptanz vor Ort gesorgt.</p>
<p>Welt am Sonntag: Auch bei Landwirtschaftsminister Helmut Brunner, der aus der Region kommt und schon deutlich Kritik geübt hatte?</p>
<p>Söder: Wir arbeiten sehr gut zusammen.</p>
<p>Welt am Sonntag: Sie haben angekündigt, den sanften Naturtourismus in Bayern zu fördern. Wie soll das geschehen?</p>
<p>Söder: Das Lebensland Bayern steht für einzigartige Naturreiseziele. Viele Naturschätze bedeuten für die Tourismusbranche einen klaren Standortvorteil. Neben den Nationalparken zählen viele Naturparke, der Geopark im Ries, das Biosphären-Reservat Rhön, unsere Voralpenseen oder das europäische Schutzgebiet &#8220;Allgäuer Hochalpen&#8221; dazu. Diese spannenden Orte wollen wir im bayerischen Tourismuskonzept verknüpfen und stärker bewerben. Wir wollen die hohe Naturqualität erhalten und zugleich seltene Lebensräume von Tieren und Pflanzen für Menschen erlebbar machen, ohne die Gebiete zu gefährden.</p>
<p>Welt am Sonntag: Wie geht es im Steigerwald weiter? Bekommt Unterfranken auch bald einen Nationalpark?</p>
<p>Söder: Es gibt für einen Nationalpark dort derzeit keine breite gesellschaftliche Akzeptanz. Das wäre aber wichtig. Dagegen werden wir das benachbarte Biosphären-Reservat Rhön deutlich ausweiten. Diese Initiative wird vor Ort sehr begrüßt. Wir errichten dort als großes Umweltbildungsprojekt das &#8220;Grüne Klassenzimmer&#8221;. Solche Einrichtungen steigern die Attraktivität einer ganzen Region.</p>
<p>Welt am Sonntag: Hat man Ihr Argument, dass ein Nationalpark auch wirtschaftlichen Nutzen bringt, im Steigerwald nicht verstanden?</p>
<p>Söder: Stehen die Menschen vor Ort nicht hinter der Idee eines Nationalparks, ist am Ende auch die ökonomische Wirkung begrenzt. Für den sanften Tourismus ist Ökologie der Schlüssel zum Erfolg. Die Natur darf aber nicht zu einem Disneyland verkommen. Stattdessen braucht es nachhaltige Entwicklungskonzepte.</p>
<p>Welt am Sonntag: Stichwort Disneyland. In den Alpen entstehen immer mehr Ausflugsziele mit Eventcharakter, wie der Alpspix, die Aussichtsplattform im Zugspitzmassiv. Wie sieht der Umweltminister diese Entwicklung?</p>
<p>Söder: Grundlegend skeptisch. Denn je sensibler die Naturräume sind, umso vorsichtiger muss man mit ihnen umgehen. Aber die Alpen sind nicht nur ein Naturschutzgebiet, auch Leben und Wirtschaften muss hier möglich sein. Deswegen muss man sehr genau abwägen.</p>
<p>Welt am Sonntag: Ist der Naturschutz in Krisenzeiten nicht automatisch zweitrangig?</p>
<p>Söder: Nein, die Umfragen belegen das Gegenteil. Das Bewusstsein für Umwelt- und Naturschutz ist hoch. In Bayern ist es besonders ausgeprägt. Nicht nur die Folgen der Ölkatastrophe vor Louisiana zeigen uns die Grenzen des Fortschritts. Für uns steht die Bewahrung der Schöpfung im Mittelpunkt. Wir leben in einem christlich geprägten Land. Unsere klein strukturierte Landwirtschaft hat eine besondere Nähe zur Natur. Bayern hat schon immer von seiner Landschaft gelebt. Die Menschen besitzen deswegen eine besondere Sensibilität für die Umwelt. Mit einem Einklang von Ökologie und Ökonomie können wir auch weiterhin gute Fortschritte erzielen.</p>
<p>Welt am Sonntag: Aber Bayern ist auch Spitze beim Flächenverbrauch, rund 16 Hektar werden täglich versiegelt.</p>
<p>Söder: Entlang der Entwicklungsachsen in unserem Land haben wir einen zu hohen Flächenverbrauch. In anderen Regionen ist es schwierig, erschlossene Flächen überhaupt noch zu nutzen.</p>
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		<title>Demo in Ebrach und Schreiben an die Mitglieder der Kreistage</title>
		<link>http://www.unser-steigerwald.de/blog/?p=727</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Jul 2010 08:27:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Staendecke</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[a - Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[An die Kreistagsmitglieder der Landkreise Bamberg, Haßberge, Kitzingen und Schweinfurt:
Fachtagung des BN: &#8220;Nationalparke als Motor für Regionalentwicklung&#8221;
und
Kundgebung des Vereins „Unser Steigerwald“
am Samstag, 17.07.2010  9.00 Uhr in Ebrach
Sehr verehrte Kolleginnen und Kollegen,
der Bund Naturschutz  hat viele Kreistagsmitglieder der Landkreise Bamberg, Haßberge, Kitzingen und Schweinfurt zur Fachtagung in Ebrach eingeladen.
Der Verein „Unser Steigerwald“ lädt Sie ebenfalls alle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>An die Kreistagsmitglieder der Landkreise Bamberg, Haßberge, Kitzingen und Schweinfurt:</p>
<p>Fachtagung des BN: &#8220;Nationalparke als Motor für Regionalentwicklung&#8221;<br />
und<br />
<strong>Kundgebung des Vereins „Unser Steigerwald“</strong></p>
<p><strong>am Samstag, 17.07.2010  9.00 Uhr in Ebrach</strong></p>
<p>Sehr verehrte Kolleginnen und Kollegen,</p>
<p>der Bund Naturschutz  hat viele Kreistagsmitglieder der Landkreise Bamberg, Haßberge, Kitzingen und Schweinfurt zur Fachtagung in Ebrach eingeladen.</p>
<p>Der Verein „Unser Steigerwald“ lädt Sie ebenfalls alle ein nach Ebrach zu kommen, allerdings zu einer Kundgebung gegen die Absicht der Umweltverbände im Steigerwald  einen Nationalpark einzurichten.</p>
<p>Warum machen wir das?<br />
Wenn Sie die Tagesordnung der Fachtagung des BN anschauen, dann klingt das eigentlich nicht schlecht: Informationen über andere Schutzgebiete,  daraus resultierende positive Effekte für die Regionalentwicklung und Diskussion.<br />
Eingeladen sind alle, die sich für den Steigerwald interessieren, Gegner der Idee eines Nationalparks und Befürworter.<br />
Wir stimmen mit dem BN überein, dass es richtig ist, wenn sich alle Beteiligten an einen Tisch setzen, um miteinander über die Zukunft des Steigerwaldes  zu reden.</p>
<p>Nicht in Ordnung finden wir allerdings, wenn die Umweltverbände das Ergebnis dieser Diskussion bereits vorwegnehmen: Der Nationalpark wird kommen.</p>
<p>In vielen Verlautbarungen des BN, in Internetauftritten wird dieses Ziel festgeschrieben. Dabei ist man sich auch nicht zu Schade mit großem Mitteleinsatz, mit werbewirksamen Presseaktionen oder mit geschmacklosen, polemischen, unwahren und dümmlichen Werbekampagnen (Steigermän, Buche Emma)  gegen die „bösen Steigerwälder“ ins Feld zu ziehen, die die großartige Vielfalt des Steigerwaldes mit „Motorsägen“ zerstören, und einfach nicht machen wollen, was die Umweltverbände sich vorstellen.</p>
<p>Mit großer Hartnäckigkeit und aufwändigen Werbeaktionen  verfolgt  BN sein festgelegtes Ziel, aus dem Steigerwald einen Nationalpark zu machen.</p>
<p>Die berechtigten Sorgen und Befürchtungen der Menschen im Steigerwald versucht man mit fadenscheinigen  und falschen Argumenten zu entkräften.</p>
<p>Interessant ist es, dass die Umweltverbände sich nun auch als die großen Ideengeber einer positiven Regionalentwicklung im Steigerwald darstellen.<br />
Das wirkt wenig glaubwürdig.</p>
<p>Es ist mittlerweile bekannt, dass ein Nationalpark weder ökologisch, noch ökonomisch Vorteile bringt. Nur wenn Einrichtungen geschaffen werden, kommen Touristen.</p>
<p>Mit dem Status Naturpark entstand im Steigerwald in den vergangenen Jahrzehnten durch eine nachhaltige, Natur nahe Waldbewirtschaftung eine großartige Artenvielfalt an Tieren und Pflanzen, die immer  mehr Naturliebhaber begeistert.<br />
Die Menschen der Region, die Förster, die Waldbesitzer, die Landwirte und die Kommunen haben hier nachweißlich hervorragende Arbeit geleistet.<br />
Viele Arbeitsplätze sind von einer nachhaltigen Waldwirtschaft und einer intakten Landwirtschaft abhängig. Viele Menschen hier nutzen auch das Holz des Steigerwaldes als regenerativen Brennstoff und tragen damit zu einer Verbesserung  der CO² Bilanz bei.</p>
<p>Dies alles soll aufgegeben werden in der vagen Hoffnung, dass durch hohe Staatliche  Subventionen im Bereich des Tourismus vielleicht neue Arbeitsplätze entstehen könnten. Das wäre gerade in der heutigen Zeit ein fataler Weg.</p>
<p>Die Umweltverbände sollten endlich einsehen, dass die Menschen der Region keinen Nationalpark Steigerwald wollen.</p>
<p>50 Kommunen, Organisationen und Verbände in der Region des Nördlichen Steigerwaldes haben ihre eindeutige Haltung durch ihre Mitgliedschaft im Verein „Unser Steigerwald“ bereits eindeutig zum Ausdruck gebracht. Das alles sind demokratisch gewählte Vertreter und damit legitimiert für die Menschen im Steigerwald zu sprechen.<br />
Mehr als 3000 Menschen der Region haben seit der Vereinsgründung vor 2 Jahren durch ihre Mitgliedschaft eindeutig zum Ausdruck gebracht, dass sie keinen Nationalpark wollen.<br />
.</p>
<p>Das Motto des Vereins  „Unser Steigerwald“ ist: Schützen und Nützen.<br />
Wir wollen den Steigerwald zusammen mit den Menschen, die hier leben, positiv weiter entwickeln.<br />
Wir unterstützen das Konzept des Forstbetriebs, den Artenschutz im Steigerwald weiter zu verbessern.<br />
Wir wollen keinen Nationalpark im Steigerwald.</p>
<p>Wir bitten Sie, als gewählte Vertreter der Menschen im Steigerwald, unser Anliegen zu unterstützen.</p>
<p>Für die Vorstandschaft:</p>
<p>Gerhard Eck            Oskar Ebert            Heinrich Thaler<br />
1. Vorsitzender        2. Vorsitzender        3. Vorsitzender</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>UNTERSCHRIFTENAKTION</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Jun 2010 18:33:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Staendecke</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[a - Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[MIT  DER  AKTION  &#8220;UNTERSCHRIFTEN

FÜR  DEN  ERHALT  DES  NATURPARKS STEIGERWALD
FÜR  KLIMASCHUTZ  DURCH  EINE  FORTSETZUNG  DER  HOLZGEWINNUNG  IM  STEIGERWALD
GEGEN EINEN NATIONALPARK

WURDEN  BISHER  7600  UNTERSCHRIFTEN GESAMMELT.
BITTE  UNTERSTÜTZT DIE AKTION WEITERHIN
Sammelliste: unterschrili-u-anschrp
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>MIT  DER  AKTION  &#8220;UNTERSCHRIFTEN</p>
<ul>
<li>FÜR  DEN  ERHALT  DES  NATURPARKS STEIGERWALD</li>
<li>FÜR  KLIMASCHUTZ  DURCH  EINE  FORTSETZUNG  DER  HOLZGEWINNUNG  IM  STEIGERWALD</li>
<li>GEGEN EINEN NATIONALPARK</li>
</ul>
<p>WURDEN  BISHER  7600  UNTERSCHRIFTEN GESAMMELT.</p>
<p>BITTE  UNTERSTÜTZT DIE AKTION WEITERHIN</p>
<p>Sammelliste: <a href="http://www.unser-steigerwald.de/blog/wp-content/uploads/2010/05/unterschrili-u-anschrp.pdf">unterschrili-u-anschrp</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Pressemitteilung</title>
		<link>http://www.unser-steigerwald.de/blog/?p=712</link>
		<comments>http://www.unser-steigerwald.de/blog/?p=712#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 26 May 2010 17:29:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Staendecke</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Unsere Pressemeldungen]]></category>

		<category><![CDATA[a - Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[des Vereins „Unser-Steigerwald e.V.“
Stellungnahme des Vereins „Unser Steigerwald“ zur Unterschriftenaktion des Bund Naturschutz für einen „Nationalpark im Steigerwald“
Schon seit einigen Monaten sammelt der Bund Naturschutz auf seinen Internetseiten Unterschriften für einen „Nationalpark Steigerwald“. 11.000 Unterschriften sollen dabei zusammen kommen, für jeden Hektar Waldfläche eine Unterschrift. Dem Vernehmen nach sollen die Unterschriftslisten dann Ende Mai an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>des Vereins „Unser-Steigerwald e.V.“</p>
<p>Stellungnahme des Vereins „Unser Steigerwald“ zur Unterschriftenaktion des Bund Naturschutz für einen „Nationalpark im Steigerwald“</p>
<p>Schon seit einigen Monaten sammelt der Bund Naturschutz auf seinen Internetseiten Unterschriften für einen „Nationalpark Steigerwald“. 11.000 Unterschriften sollen dabei zusammen kommen, für jeden Hektar Waldfläche eine Unterschrift. Dem Vernehmen nach sollen die Unterschriftslisten dann Ende Mai an den Bayerischen Ministerpräsidenten Seehofer überreicht werden, quasi als demokratische Legitimation der Umweltverbände für die Einrichtung eines Nationalparks im Steigerwald.<br />
Man versucht krampfhaft, auch so genannte Prominente wie den Enkel des bekannten Naturfilmers Bernhard Grzimek für diese Ziele einzuspannen. Da muss die Frage schon erlaubt sein, was ein Christian Grzimek jemals für diese Region geleistet hat, wo er jemals einen Beitrag für die Entwicklung in der Region geleistet hat. Auf einem geerbten Anwesen ab und zu die Wochenenden zu verbringen, kann es wohl kaum sein.<br />
Niemand zweifelt daran, dass die Umweltverbände durch ihre gigantische Propagandaaktion 11.000 Unterschriften erreichen. Deren Herkunft muss man jedoch hinterfragen. Wenn man sich die Namen genau anschaut, finden sich hier Menschen aus ganz Deutschland – kaum welche aus der Region.<br />
Wissenschaftlich nachgewiesen ist es, dass ein solches Großschutzgebiet weder für den Artenschutz noch für den Klimaschutz den geringsten Vorteil bringt. Dies wurde unter anderem bei der Jahresversammlung des Vereins „Unser Steigerwald“ von Prof. Dr. Müller, ehemals wissenschaftlicher Berater der Bundesregierung, eindrucksvoll bestätigt.<br />
Äußerst seltsam ist es, wenn die Umweltverbände nun als Regionalentwickler und Tourismusexperten die Bevölkerung über die „Vorteile“ eines Nationalparks aufklären wollen. Eindeutiges Ziel des Vorsitzenden des Bund Naturschutz ist die Durchsetzung des Nationalparks im Steigerwald. Daran will man mit allen Mitteln und mit leicht durchschaubaren Argumenten festhalten. Was mit den Menschen in der Region geschieht, interessiert doch niemanden. Deshalb sammelt der Grizmek-Enkel auch in Schweinfurt Unterschriften, nicht in Donnersdorf oder Untersteinbach.<br />
Die vielfach signalisierte Gesprächsbereitschaft erschöpft sich darin, dass man diese Zielsetzung „Nationalpark“ immer wieder neu wiederholt, dass man den Nationalpark auch über die Köpfe der Menschen im Steigerwald durchsetzen will, dass man Menschen, die sich für ihre Heimat einsetzen, verunglimpft und als militant bezeichnet. Dabei werden sogar auf der Internetseite des BUND Vokabeln verwendet, die in anderen Fällen schon Straftatbestände erfüllt haben. Eine sachliche Diskussion sehe anders aus, so die Vereinsvorsitzenden MdL Gerhard Eck und Bürgermeister Oskar Ebert.<br />
Die beiden bezeichnen das Demokratieverständnis der Umweltverbände als bedenklich. Die Region des Steigerwaldes habe ein Selbstbestimmungsrecht und die Menschen hier würden das auch klar gegen jedermann einfordern. Der Verein „Unser Steigerwald“ mit nahezu 3000 Mitgliedern sowie 50 Kommunen, Verbänden und Organisationen mit insgesamt 70.000 Menschen vertrete die berechtigten Interessen der Menschen in der Region. Nur gemeinsam mit diesen Menschen könne es eine Regionalentwicklung geben.<br />
Die hohe Artenvielfalt des Steigerwaldes sei vielen zu verdanken, am wenigsten den Umweltverbänden. Der Verein bekenne sich ausdrücklich zum Umweltschutzkonzept des Forstbetriebs Ebrach. Dadurch könne man die berechtigten Interessen der Menschen im Steigerwald und die Anforderungen eines optimierten Naturschutzes beispielhaft umsetzen. Oskar Ebert dazu: „Die Umweltverbände mögen endlich zur Kenntnis nehmen, dass die überwiegende Zahl der Menschen im Steigerwald keinen Nationalpark will. Angesichts der Entwicklung der letzen Jahre muss man schon fragen, wer den Steigerwald künftig vor den sogenannten Umweltschützern schützen soll“.</p>
<p>Gerhard Eck            Oskar Ebert            Heinrich Thaler</p>
<p><em><strong>Unterschriftenliste zum Herunterladen siehe unten&#8230;&#8230;&#8230;..</strong></em></p>
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		<title>Unterschriftenaktion</title>
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		<pubDate>Thu, 13 May 2010 17:41:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Siegfried Ständecke</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Termine und Veranstaltungen]]></category>

		<category><![CDATA[Vereinsnachrichten]]></category>

		<category><![CDATA[a - Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Unterschriften-Sammelliste
zum Herunterladen:  unterschrili-u-anschrp
Liebe Freunde des Steigerwalds!
Der Bund Naturschutz versucht mit allen Mitteln, die Menschen im Steigerwald zu überrollen. So hat er mit viel Aufwand eine Unterschriftenaktion gestartet, mit dem Ziel, 11 000 Unterschriften für 11 000 ha Wald, den er zum Nationalpark machen will, zu sammeln. Sehr entlarvend ist dabei, dass er damit zugibt, nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><strong>Unterschriften-Sammelliste</strong></h3>
<p>zum Herunterladen:  <a href="http://www.unser-steigerwald.de/blog/wp-content/uploads/2010/05/unterschrili-u-anschrp.pdf">unterschrili-u-anschrp</a></p>
<p><span>Liebe Freunde des Steigerwalds!</span></p>
<p><span>Der Bund Naturschutz versucht mit allen Mitteln, die Menschen im Steigerwald zu überrollen. So hat er mit viel Aufwand eine Unterschriftenaktion gestartet, mit dem Ziel, 11 000 Unterschriften für 11 000 ha Wald, den er zum Nationalpark machen will, zu sammeln. Sehr entlarvend ist dabei, dass er damit zugibt, nicht nur die oft proklamierten 7500 ha Wald, sondern 11 000 ha des ca. 17 000 ha großen Staatsforstes als Nationalpark zu wollen. Ich bin mir sicher - weil die Entwicklung auch in anderen Nationalpark-Regionen so verlief - auch damit wäre er nicht lange zufrieden. </span></p>
<p><span>Ich denke, dass es eigentlich ein Armutszeugnis für den Bund Naturschutz ist, wenn er europaweit intensiv, mit allen Tricks und in allen Medien für einen Nationalpark im Steigerwald Unterschriften sammelt und dann so lange braucht 11 000 Unterschriften zusammen zu bringen. Allein in der BRD leben 80 Millionen Einwohner und angeblich hat der BN ca. 480 000 Mitglieder. Die meisten haben wohl nicht den Hauch einer Ahnung davon, um was es bei uns im Steigerwald geht. Wenn Sie die Eintragungen im Facebook lesen, die von der dümmlichen   Phantasiefigur „Steigermän“ kommentiert werden, dann bekommen Sie einen guten Eindruck vom Niveau derjeniger die für einen Nationalpark Steigerwald ihre Unterschrift hergeben. Da schreibt z.B. eine „junge Dame“: „wie doof sind  eigentlich die Leute im Steigerwald, dass sie nicht wissen wie wichtig die Natur ist“ und der Steigermän antwortet „ja, da hast Du ganz recht“. Beim BN kann jeder Unterschreiben, der lesen und schreiben kann, egal wie alt - wenn er mehrere Mail-Adressen benutzt, kann er das aus mehrmals. Ob es wohl viele Anhänger der „Naturglaubens“ gibt, die sich dazu nicht zu schade sind?</span></p>
<p><span>Obwohl eine Unterschriftenaktion in dem Stil kaum repräsentativ sein kann, wird der BN rein medial eine große Unterstützung daraus ableiten und versuchen damit politisch Stimmung zu machen. Es wäre deshalb sehr schön, wenn wir mit einer Gegenaktion beweisen könnten, dass es mindestens genauso viel Menschen gibt, die keinen Nationalpark im Steigerwald wollen.</span></p>
<p><span>Dazu müssen wir wieder einmal zeigen, dass wir zusammen halten und uns nicht unter den Tisch kehren lassen. Bitte helft mit: druckt die angehängte Unterschriftenliste aus und sammelt Unterschriften, so viel es geht. </span></p>
<p><span>Schickt die bitte </span><span>so bald wie möglich</span><span> - per Fax, Mail oder Post - an die angegebenen Adresse zurück, spätestens bis zum 30. August 2010.</span></p>
<p>Sammellisten können auch per Mail (s. Kontakt) angefordert werden.</p>
<p><span>Ich bedanke mich jetzt schon für Euere Unterstützung.</span></p>
<p><span>Vergesst bitte nicht unsere</span></p>
<p><span><strong>Sternwanderung zum Zabelstein </strong></span></p>
<p><span>am Sonntag, 16. Mai 2010, <strong>mit einer Kundgebung</strong> um 15.30 Uhr, am Zabelstein</span></p>
<p><span>Treffpunkte sind um 14 Uhr, in Hundelshausen (Ortsmitte), Falkenstein (Steigerwaldstüble), Wohnau (Schmittnhof) und am Parkplatz Zabelstein. </span></p>
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		<title>Bericht über Jahreshauptversammlung</title>
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		<pubDate>Sun, 09 May 2010 11:03:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Siegfried Ständecke</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Unsere Pressemeldungen]]></category>

		<category><![CDATA[Vereinsnachrichten]]></category>

		<category><![CDATA[a - Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Untersteinbach. Über 300 der mittlerweile knapp 3 000 Mitglieder des Vereins „Unser Steigerwald“ kamen am Freitag zur Jahreshauptversammlung nach Untersteinbach. Dazu konnte der stv. Vorsitzende Heinrich Thaler besonders Fürst Albrecht Castell-Castell, Staatssekretär a.D. Dr. Albert Meyer, Bürgermeister und Bürgermeisterinnen aus Steigerwald-Gemeinden sowie viele weitere Mandatsträger begrüßen.  Zum Fachvortrag hieß Thaler den Inhaber des Lehrstuhls für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.unser-steigerwald.de/blog/wp-content/uploads/2010/05/jhv-alle1.jpg"><img class="size-full wp-image-681 aligncenter" title="jhv-alle1" src="http://www.unser-steigerwald.de/blog/wp-content/uploads/2010/05/jhv-alle1.jpg" alt="jhv-alle1" width="392" height="294" /></a>Untersteinbach. Über 300 der mittlerweile knapp 3 000 Mitglieder des Vereins „Unser Steigerwald“ kamen am Freitag zur Jahreshauptversammlung nach Untersteinbach. Dazu konnte der stv. Vorsitzende Heinrich Thaler besonders Fürst Albrecht Castell-Castell, Staatssekretär a.D. Dr. Albert Meyer, Bürgermeister und Bürgermeisterinnen aus Steigerwald-Gemeinden sowie viele weitere Mandatsträger begrüßen.  Zum Fachvortrag hieß Thaler den Inhaber des Lehrstuhls für Biogeographie an der Universität Trier, Prof. Dr. Paul Müller willkommen. Auch der unterfränkische BBV-Präsident Bernhard Weiler kam nach Untersteinbach.<br />
In seinem Rechenschaftsbericht freute sich der Vorsitzende Staatssekretär Gerhard Eck über den weiteren Mitgliederzuwachs Mit fast 3 000 privaten Mitgliedern und 50 Gebietskörperschaften, Organisationen und Verbänden vertrete der Verein „Unser Steigerwald“ rund 70 000 Menschen.<br />
In seinem Rückblick stellte Eck fest, dass der Bund Naturschutz sich zum 100jährigen Bestehen unbedingt das Geschenk Nationalpark machen wolle und dabei „alle Grenzen des Anstands überschreitet“. Kein Anlass werde ausgelassen, die Bevölkerung im Steigerwald zu verunglimpfen und zu diskreditieren. Der seltsame „Steigermän“ sei da nur eine Facette. Dass sich die Menschen davon nicht einschüchtern lassen, zeige aber die Mitgliederentwicklung im Verein.<br />
Die Vorstandschaft habe sich im letzten Jahr zu fünf Vorstandssitzungen getroffen, 13 Informationsveranstaltungen hätten im gesamten Steigerwald stattgefunden, außerdem eine Informationsfahrt in den Bayerischen Wald und drei Podiumsdiskussionen sowie die Demonstration in Ebrach. Dazu kamen ein neuer Flyer und zahlreiche Interviews für Zeitungen, Rundfunk und Fernsehen. Dennoch könne der Verein mit der Medienmacht der Umweltverbände nicht mithalten.<br />
Eck würdigte den Einsatz der gesamten Vorstandschaft und vieler besonders engagierter Mitglieder, die sich absolut parteiübergreifend mit ganzer Kraft einbringen. Gegen Anfeindungen der letzten Zeit nahm er besonders Albrecht Ruß in Schutz, der sei „ein Demokrat reinsten Wassers und rennt sich die Hacken ab für die Allgemeinheit“.<br />
Eck warnte vor dem neuen Ansatz „Weltnaturerbe“, das der Bamberger Landrat Denzler neuerdings propagiere. Im Gegensatz zum Nationalpark kenne man bei diesem Status noch nicht einmal die Spielregeln, geschweige denn die Entscheider. „Es kann nicht verantwortungsvoll sein, sich auf dieses Spiel einzulassen“, so der Vorsitzende. Verantwortungsvoll sei das Trittsteinkonzept, das der Verein massiv unterstütze. Außerdem setze sich der Verein für zusätzliche Förderprogramme für den Naturpark Steigerwald ein.<br />
Den Jahresrückblick lieferte stellvertretender Vorsitzender Oskar Ebert, der es sehr bedenklich fand, welchen Anfeindungen sich Bürgermeisterin Gerti Menigat ausgesetzt sah, nachdem sie bei der Jahreshauptversammlung 2009 aus dem Bayerischen Wald berichtet hatte. Die Presse-Verrisse hätten aber sofort gestoppt, als sie hatte durchblicken lassen, dass sie die ganze Wahrheit noch gar nicht gesagt habe. Beachtlich sei auch gewesen, dass er selbst als Leiter der Demonstration in Ebrach anschließend eine Anzeige erhalten habe, weil die grünen T-Shirts der Teilnehmer als „Uniform“ angesehen worden waren. Der zuständige Richter habe das aber schnell zu den Akten gelegt.<br />
Inzwischen wundere er sich auch nicht mehr über die Finanzmacht des BUND, so Ebert, denn allein die Zentrale in Regensburg erhält sechsstellige Beträge aus dem EU-Agrarfonds. Auch die Angriffe von Landrat Denzler hätten nicht nachgelassen. Bei seiner Festansprache beim Landesbund für Vogelschutz hätte Denzler die Nationalparkgegner erneut als militant und „Schwarzhemden“ verunglimpft. Die Vereinsmitglieder wehrten sich lediglich gegen „eine unglaubliche Arroganz. Politiker sollten eigentlich Volksvertreter sein, nicht Volksverdreher“, so der Bürgermeister von Rauhenebrach.<br />
Nach dem Kassenbericht und dem Kassenprüfungsbericht wurde der Vorstandschaft einstimmig Entlastung erteilt. Auch die beiden Satzungsänderungen, die jetzt auch Familienmitgliedschaften ermöglichen und den Mitgliedern ab 16 Jahren ein Stimmrecht zubilligen, wurden einstimmig verabschiedet.</p>
<p>Bilder:<br />
Fast 3 000 persönliche Mitglieder hat der Verein „Unser Steigerwald“ drei Jahre nach seiner Gründung. Das teilte der Vorsitzende Gerhard Eck am Freitag bei der Jahreshauptversammlung mit.</p>
<p>Über 300 Mitglieder kamen am Freitag zur Jahreshauptversammlung des Vereins „Unser Steigerwald“ in den Saal der Gastwirtschaft Michel nach Untersteinbach.</p>
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		<title>Vortrag von Prof. Dr. Dr. Paul Müller bei der Jahreshauptversammlung</title>
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		<pubDate>Sun, 09 May 2010 11:00:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Staendecke</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Medienecho]]></category>

		<category><![CDATA[Unsere Pressemeldungen]]></category>

		<category><![CDATA[Vereinsnachrichten]]></category>

		<category><![CDATA[a - Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[b - Unsere Argumente]]></category>

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		<description><![CDATA[Herr Prof. Dr. Dr. Paul Müller ist ein international anerkannter Geobiologe, u.a. Inhaber des Bundesverdienstkreuzes und ehemaliger Berater der Bundesregierung (Anm. d. Red.)
Pressebericht von Sabine Weinbeer:
Untersteinbach. „Der Wandel ist das Natürliche, in der Evolution gibt es keine Gleichgewichte sondern den ständigen Prozess der Anpassung“, das war die Kernaussage von Prof. Dr. Paul Müller am Freitag [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_682" class="wp-caption aligncenter" style="width: 663px"><a href="http://www.unser-steigerwald.de/blog/wp-content/uploads/2010/05/prof-muller.jpg"><img class="size-full wp-image-682 " title="Vortrag" src="http://www.unser-steigerwald.de/blog/wp-content/uploads/2010/05/prof-muller.jpg" alt="prof-muller" width="653" height="490" /></a><p class="wp-caption-text">Vortrag</p></div>
<p style="text-align: center;">Herr Prof. Dr. Dr. Paul Müller ist ein international anerkannter Geobiologe, u.a. Inhaber des Bundesverdienstkreuzes und ehemaliger Berater der Bundesregierung (Anm. d. Red.)</p>
<p>Pressebericht von Sabine Weinbeer:</p>
<p>Untersteinbach. „Der Wandel ist das Natürliche, in der Evolution gibt es keine Gleichgewichte sondern den ständigen Prozess der Anpassung“, das war die Kernaussage von Prof. Dr. Paul Müller am Freitag in Untersteinbach. Der Biogeograph von der Universität Trier kennt den Steigerwald seit 1969 aus verschiedenen Forschungsprojekten und hielt das Fachreferat bei der Jahreshauptversammlung des Vereins „Unser Steigerwald“. Dabei ließ er keinen Zweifel daran, dass er in einem dicht besiedelten Land wie Deutschland ein Nationalpark für nicht praktikabel hält.<br />
Professor Dr. Müller zeigte auf, dass sich Arten meist nicht an die theoretischen Waldschutzmodelle halten und dass ein Naturschutz in Form einer „Glasglocke“ nicht funktioniert. Es gehe vielmehr darum, die regionaltypische Biodiversität in einer gewachsenen Kulturlandschaft zu verstehen und zu fördern – und zwar überall. Das scheine der Bund Naturschutz allerdings nicht in den Vordergrund zu stellen, sonst würde Dr. Weiger nicht immer auf die staatlichen Fördermittel hinweisen.<br />
Leider, so der Professor, zeige sich bei allen bisherigen Nationalparks und Biosphärenreservaten in Deutschland, dass vorher gemachte Versprechungen nach wenigen Jahren gebrochen werden. In dem bisherigen Ablauf im Steigerwald zeige sich ganz deutlich, dass „die Demokratie gefährdet ist, weil der freie Bürger lächerlich gemacht wird. Wenn Sie das merken, müssen Sie aufstehen“, forderte er die Vereinsmitglieder auf.<br />
Ohne Zweifel seien einige Nationalparks einmalige Landschaften, die durch den Schutz womöglich vor Zerstörung bewahrt wurden. Allerdings funktioniere keiner von ihnen ohne Regulation. Er selbst sei im Krüger-Nationalpark dabei gewesen, als im Dienst des Naturschutzes hundert Elefanten geschossen wurden. Deshalb stelle sich die Kernfrage des Naturschutzes: „Dynamik oder Konservierung“.<br />
Professor Müller wandte sich auch gegen die Behauptung des massenhaften Artensterbens. Gerade in Europa seien die meisten Arten vor dem Ersten Weltkrieg ausgestorben. Die meisten Arten, die heute im Steigerwald geschützt werden sollen, seien Einwanderer und sie würden mit dem Wandel des Erdklimas auch weiter wandern. Auch hielten sich die Arten kaum an die theoretischen Modelle. So fresse im Harz der eingebürgerte Luchs die Auerhühner. Wer die Selbstregulation zur heiligen Kuh erkläre, müsse auch ehrlich sagen, was dabei rauskomme. Doch niemand mache ein ernsthaftes Monitoring und stehe für Fehlentscheidungen gerade. Wenn man den Käfer Eremit zur prioritären Art erkläre, dann zögen eben alle anderen den Kürzeren – einschließlich der Interessen der Menschen. Biodiversität könne schließlich auch Risiken bergen. So gebe es im Steigerwald auch vier verschiedene Arten von Borreliose, einige seiner Mitarbeiter hätten sich hier infiziert, eine Doktorandin mit einer besonders aggressiven Form.<br />
Prof. Müller bezeichnete es als Irrtum, dass der Artenreichtum in Nationalparks größer sei als in bewirtschafteten Wäldern. Das zeigten Untersuchungen seit den 70er Jahren. Ohnehin sei es in einem bevölkerungsreichen Land wie Deutschland nicht möglich, ein Einzelgebiet aus dem ökologischen Zusammenhang herauszulösen, deshalb könne es hier maximal Entwicklungs-Nationalparks geben.<br />
„Das Zusammenspiel ist die Herausforderung“, stellte der Professor fest und forderte dazu auf, Nutzung und Schutz ins Blickfeld zu nehmen. In dieses Zusammenspiel könnte sich der Bund Naturschutz sehr positiv einbringen, doch offenbar stünden dem Profilierungs- und Finanzinteressen entgegen. Dem BUND hielt er vor, dass „eine glanzvolle Vergangenheit keine Garantie für eine gute Zukunft“ sei, denn die Gemeinsamkeiten von Schutz und Nutz des Steigerwaldes seien größer als es die Funktionäre vermuten ließen. Ein Nationalpark helfe „denen, die am lautesten schreien. Aber nicht der Biodiversität und den Menschen, die diese Landschaft aufgebaut haben“. Er forderte die Naturschutzverbände unverhohlen auf, sich „um die Natur zu kümmern, nicht um Denkmäler und ökologische Feigenblätter“.<br />
Prof. Dr. Müller bat den Verein “Unser Steigerwald“, einzustehen für eine ökosystemgerechte Landnutzung zwischen Bamberg und Würzburg und dabei standhaft zu sein denn „wenn sie anfangen, sich aufweichen zu lassen, haben Sie schon verloren“. Das habe er hautnah im Nationalpark Eifel erlebt. Zur Lektüre empfahl er unter anderem die Dissertation von Nicole Schrader mit dem Titel „Die deutschen Biosphärenreservate auf dem Prüfstand“.</p>
<p>Bild:<br />
Prof. Dr. Paul Müller referierte zum Thema Biodiversität beim Verein „Unser Steigerwald“, wofür die Vorstandsmitglieder herzlich dankten. Unser Bild zeigt von links Schriftführer Siegfried Ständecke, Prof. Dr. Paul Müller, die stellvertretenden Vorsitzenden Heinrich Thaler und Oskar Ebert und den Vorsitzenden Staatssekretär Gerhard Eck.</p>
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